EJSF
Tanz Signale

AKTUELLES

Tanz-Signale 2017

Donnerstag, 16. März bis Sonntag, 19. März 2017

Thema: Walzer aus Wien – mehr als ein Tanz?
150 Jahre „An der schönen blauen Donau“

Es erwartet Sie ein dichtes und interessantes Programm

BITTE VORMERKEN! SAVE THE DATE !!

Zum Einzahlen der Mitgliedsbeiträge oder für Spenden:

Konto bei der Unicredit Bank Austria AG lautend auf Wiener Institut für Strauss-Forschung: IBAN: AT861100009774089800 BIC: BKAUATWW

Danke!

Nachdem der "Dr. Hans Schneider Verlag", Tutzing die Verlagstätigkeit und Produktion eingestellt hat, hat.nun der

Hollitzer Verlag
Trautsongasse 6/6
1080 Wien
Österreich
Tel. +43-1-236 560 54
Fax +43-1-236 560 54-30
http://www.hollitzer.at/wissenschaft.html
http://www.hollitzer.at/wissenschaft/kontakt-agb-impressum.html

alles übernommen und wird SEV und SAV weiter betreuen!

Am 21. November 2016 wurde Norbert Rubey in einer stimmungsvollen Feier nach einer Laudation von Univ. Prof. Dr. Christian Ehalt durch OR Dr. Reinhold Hohengartner die Urkunde über die Verleihung des Berufstitels Professor überreicht!


 

Bilder: Barbara Mandl und Norbert Rubey

Wir gratulieren herzlich!

In der Jahreshauptversammlung am 25. Mai 2014 in Leipzig beschloss die "Deutsche Johann Strauss-Gesellschaft" einstimmig, in Würdigung seiner langjährigen, intensiven und vielfältigen Bemühungen um die Strauss-Forschung, Norbert Rubey die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen!

Der Geehrte nahm diese hohe Auszeichnung mit großer Freude an!

Im Zuge der 40-Jahrfeiern der Gesellschaft und der Strauss Musiktage im September 2015 hielt Norbert Rubey ein vielbeachtetes Referat in Coburg und es wurde ihm die Urkunde überreicht!

Photos: Peter Kemp JSSGB; England

Achtung CD-Produktion geplant!
Immer wieder werden wir gefragt, ob es CDs des ausgezeichneten, für die „Tanz-Signale“ gegründeten „Wiener Gemüths-Ensembles“ gibt. Benannt nach dem „Wiener Gemüths-Walzer“ op. 116 von Johann Strauss (Vater) präsentiert dieses Ensemble Musik des 19. Jahrhunderts hauptsächlich authentisch in zeitgenössischen Verlagsarrangements in variierender Besetzung: drei Geigen und Bass, auch ergänzt durch eine Bratsche, die im Lannerschen Ensemble Johann Strauss (Vater) spielte.
Das WISF hat nun ein günstiges Angebot für die Aufnahme einer CD. Dennoch bräuchten wir rund EURO 10.000,-- für die Künstler-Gagen und die Produktionskosten.
Wir wollen dafür eine Art „Crowd-funding“ versuchen. Wenn Sie interessiert sind, spenden Sie dafür auf unser oben angeführtes Konto.
Unter Zahlungsreferenz schreiben Sie bitte: „Spende für CD-Produktion“. Sie erhalten eine Spendenbestätigung und können diese Spende dann von der Steuer absetzen! Immerhin haben wir bis jetzt schon EURO 685,50 gesammelt! Danke!
Sie können auch Sponsoren nennen, wenn Sie interessierte wissen, aber klären Sie bitte vorher ab, ob wirklich Interesse am Sponsoring besteht! DANKE!
Sobald EURO 10.000,-- beisammen sind können wir die Produktion planen! Wenn fleißig gespendet wird können wir auch ein Präsentations-Konzert veranstalten
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Wir freuen uns sehr über die tieferstehende Ehrung und Anerkennung unserer Arbeit:

Für Johann nur das Allerbeste!
Doblingers Johann Strauss Gesamtausgabe in Zusammenarbeit mit dem Wiener Institut für Strauss-Forschung

Mein beruflicher Alltag in der Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus bringt es mit sich, dass ich regelmäßig Anfragen aus aller Welt nach Aufführungsmaterial, Partituren und Orchesterstimmen zu den Kompositionen von Johann Strauss (Sohn) erhalte. Dies wird vielleicht Verwunderung auslösen, wird diese Musik doch ohnehin überall und mitunter auch viel zu oft gespielt. Tatsache aber ist, dass es von vielen Kompositionen des berühmten Johann Strauss (Sohn) kein dem Originalwerk wirklich entsprechendes Aufführungsmaterial gibt. Dazu kommt, nicht zuletzt wegen des Problems, gut spielbare Noten aufzutreiben, dass sich kaum mehr als nur etwa 50 von ungefähr 500 Werken im Repertoire der Orchester befinden.
Wieso gibt es das, werden Sie sich fragen. Jahrzehnte hindurch galt die Erforschung von Wiener Tanzmusik und Wiener Operette im 19. und 20. Jahrhundert im Bereich der Musikwissenschaft als nicht standesgemäß. Dieses Fachgebiet wurde interessierten Laien überlassen, die, abgesehen von einigen Ausnahmen, der Quellenforschung auf diesem Gebiet kaum gewachsen waren. So kam es, dass von Jahr zu Jahr die Primärquellen immer rarer wurden, aber die Anzahl verschiedener Bearbeitungen in den Himmel wuchs, lässt sich mit Strauss-Musik doch auch leicht gutes Geld verdienen. Diese Entwicklung brachte es mit sich, dass selbst heute noch vielerorts Strauss-Musik erklingt, die dem musikalischen Anspruch des genialen Komponisten nicht genügt.
Schon vor Jahrzehnten ist sich der renommierte Wiener Musikverlag Doblinger der großen Verantwortung bewusst geworden, das musikalische Vermächtnis von Johann Strauss (Sohn), welches für die Stadt Wien, für die Republik Österreich, für die ganze Welt ein einmaliges Kulturerbe darstellt, zu restaurieren, zu pflegen und künftigen Generationen zu erhalten. So kam es, dass 1967 die Johann Strauss Gesamtausgabe mit der kritischen Edition des Walzers „An der schönen blauen Donau“ ihren Anfang nahm, 100 Jahre nach der ersten Aufführung dieser „heimlichen Hymne Österreichs“. Mitbegründer und erster Editionsleiter war Fritz Racek, der damalige Leiter der Musiksammlung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek (heute: Wienbibliothek im Rathaus). Nach Raceks Tod im Jahr 1975 stagnierte die Ausgabe, nicht zuletzt wegen der damals noch unzureichenden Quellenaufarbeitung. Mitte der 1990er-Jahre übernahm ich die Editionsleitung der Johann Strauss Gesamtausgabe. Seither enthält der Titel den Zusatz „in Zusammenarbeit mit dem Wiener Institut für Strauss-Forschung“. Diese Institution ist ein Trägerverein mit dem Hauptzweck der Erfassung der musikalischen Quellen zu den Strauss-Kompositionen und deren, einem wissenschaftlichen Anspruch genügenden, Beschreibung in Thematisch Bibliographischen Werkkatalogen. So ist das Strauss-Elementar-Verzeichnis (SEV) die Grundlage für die Veröffentlichung der Kompositionen in Doblingers Johann Strauss Gesamtausgabe geworden.
Mittlerweile sind insgesamt über 100 Werke von Johann Strauss (Sohn) in Partitur und Orchesterstimmen im musikalischen Fachhandel käuflich zu erwerben. Damit fallen keinerlei Leihgebühren an. Die Ausgaben erscheinen in sehr gut lesbarem Notentext und in ansprechender Ausstattung. Beigegeben sind ein Vorwort, das Information zur Entstehung, zur ersten Aufführung, zur etwaigen Widmung etc. bietet, die Titelseite der Klaviererstausgabe mit oft für die Genese des Werks äußerst aussagekräftiger Titelillustration sowie natürlich ein ausführlicher Revisionsbericht mit Quellenbeschreibung und Quellenvergleich und darüber hinaus auch noch die Herkunft der Melodien anführend, wenn es sich um ein Arrangement nach Motiven etwa eines Bühnenwerks handelt.
Zunehmend spielen die Wiener Philharmoniker bei den traditionellen Neujahrskonzerten nach dem Material von Doblingers Johann Strauss Gesamtausgabe. Dies ist nicht nur äußerst erfreulich, sondern auch ein großer Ansporn zur zügigen Fortsetzung dieser einmaligen Ausgabenreihe in höchster editorischer Qualität.

Siehe auch: http://www.doblinger-musikverlag.at/dyn/klangpunkte/Klangpunkte_40_WEB_Strauss.pdf

Norbert Rubey


Im 11. Wissenschaftsbericht der Stadt Wien 2013, im Internet unter dem folgenden Link abrufbar:

http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/wissenschaftsbericht2013.pdf

ist unter den "Porträts geförderter Institutionen und Projekte" auch dem Wiener Institut für Strauss-Forschung ein sehr umfangreicher Beitrag gewidmet (S. 128 - 131).

Auch im 12. Wissenschaftsbericht der Stadt Wien 2014 https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/wissenschaftsbericht2014.pdf gibt es einen solchen Beitrag auf den Seiten 136-138!

Auch im 13. Wissenschaftsbericht der Stadt Wien 2015 https://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/pdf/wissenschaftsbericht2015.pdf gibt es einen solchen Beitrag auf den Seiten 150-151!

Wir werten dies als eine sehr hohe Auszeichnung und Wertschätzung!